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(pd) Im Juni 2017 hat der Grosse Rat dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) den Auftrag erteilt, die künftigen Verkehrslösungen im Ostaargau gestützt auf die neue Mobilitätsstrategie mobilitätAARGAU weiterzuentwickeln und räumlich abzustimmen. Mit dem Dossier «Regionales Gesamtverkehrskonzept Ostaargau – rGVK OASE 2040» liegt jetzt das Resultat der Planung für die Vernehmlassung und öffentliche Anhörung der OASE für die Festsetzung im Richtplan vor. Die öffentliche Anhörung dauert vom 18. Oktober 2019 bis am 17. Januar 2020.

30 Prozent mehr Menschen und 20 Prozent mehr Arbeitsplätze bis 2040: Der Ostaargau ist eine dynamische und wirtschaftlich starke Region, die überdurchschnittlich wächst. Dieses Wachstum stellt hohe Anforderungen an die zukünftige Organisation von Siedlung und Verkehr. Der kantonale Richtplan und die Mobilitätsstrategie mobilitätAARGAU zeigen, wie Siedlung und Verkehr optimal aufeinander abgestimmt sind. Es werden gezielt räumliche Akzente gesetzt und differenzierte Ziele für die einzelnen Verkehrsmittel – motorisierter Individualverkehr (MIV), öffentlicher Verkehr (öV), Fuss- und Veloverkehr – in den verschiedenen Raumtypen verfolgt.

OASE: Massnahmen für alle Verkehrsträger
Das rGVK OASE 2040 zeigt erstmals im Kanton Aargau, wie die Vorgaben aus dem Richtplankapitel Siedlung und der Mobilitätsstrategie mobilitätAARGAU konsequent umgesetzt werden, sodass der Ostaargau auch in Zukunft ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort bleibt: Mit einer Kombination von aufeinander abgestimmten Massnahmen beim MIV, beim öV, beim Fuss- und Veloverkehr sowie aus dem Mobilitätsmanagement. Kern des regionalen Gesamtverkehrskonzepts ist die Stärkung von Veloverkehr und öV vor allem in den städtischen Räumen, mit denen ein Grossteil des Verkehrswachstums aufgenommen werden soll. Mit den geplanten Entlastungsstrassen wird in den Zentren Platz für den Ausbau eines attraktiven öV- und Velo-Angebots geschaffen. Zudem wird das dadurch geschaffene Potential für die Aufwertung des Stadt- und Freiraums aufgezeigt.
Am 27. Juni 2017 hatte der Grosse Rat den Eintrag des Regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau im Richtplan auf der Stufe Zwischenergebnis beschlossen. Danach hat das BVU in einem intensiven Prozess das Konzept für den Eintrag im Richtplan auf Stufe Festsetzung weiterentwickelt, wobei auch die drei Regionen (Baden, Brugg und Zurzibiet) und 12 Gemeinden im OASE-Perimeter miteinbezogen wurden: Die je zwei Strassen-Varianten in den Räumen Baden und Brugg-Windisch aus dem Zwischenergebnis im Richtplan wurden vertieft und je eine Bestvariante für Baden-Wettingen und Brugg-Windisch erarbeitet.

Raum Brugg-Windisch
Das rGVK OASE sieht für den Raum Brugg-Windisch fol-gende Elemente vor:
• Zentrumsentlastung Brugg/Windisch für den Durchgangsverkehr: Neue Achse vom Kreisel Lauffohr im Osten durch das Aufeld, gefolgt von einem Tunnel unter der Aare, dann oberirdisch weiter bis zur geplanten Südwestumfahrung Brugg im Westen (Südwestumfahrung zurzeit im Bau); diese Achse nimmt primär den Durchgangsverkehr auf und schafft damit im Zentrum Potenzial für die Aufwertung des Stadt- und Freiraums sowie mehr Platz für das Velo- und öV-Angebot.
• Ausbau und Attraktivieren des Fuss- und Velowegnetzes durch konsequente Netzplanung und breitere Velowege. Ergänzung des Netzes um das neue Element Velovorzugsrouten. Im Kanton Aargau sind die ersten Velovorzugsrouten vorgesehen: Von Neuenhof über Baden, Siggenthal, Turgi bis Brugg-Windisch sowie von Baden-Zentrum bis Dättwil.
• Angebotssteigerung im öffentlichen Verkehr gemäss Bahn-Ausbauschritte STEP und darauf abgestimmte Buskonzepte.
• Massnahmen im Verkehrs- und Mobilitätsmanagement.
• Unabhängig vom OASE-Projekt planen das Bundesamt für Strassen ASTRA und der Kanton die Verbesserung des Anschlusses Seebli an die A3. Die Leistungsfähigkeit an diesem Knoten soll spätestens vor Inbetriebnahme der Zentrumsentlastung optimiert sein


Raum Baden-Wettingen
Das rGVK OASE sieht für den Raum Baden-Wettingen folgende Elemente vor:
• Zentrumsentlastung Baden: Diese verläuft als Tunnel von der Siggenthaler Brücke unter dem Martinsberg und dem Chrüzliberg hindurch bis zur Neuenhoferstrasse. Um Konflikte mit dem Thermalwasser zu vermeiden, muss der Tunnel im nördlichen Abschnitt möglichst weit östlich im Bereich der Hangkante des Martinsbergs bzw. des Oesterliwald-Plateaus geführt werden.
• Umnutzung Hochbrücke Baden: Voraussetzung für die Umnutzung der Hochbrücke ist die Weiterführung der Limmattalbahn von Killwangen bis Baden. Der geplante Eintrag der Limmattalbahn-Verlängerung von Killwangen bis Baden im Richtplan als Zwischenergebnis wird auf-grund der engen inhaltlichen Verknüpfung nun gleichzeitig zur OASE-Festsetzung in die öffentliche Anhörung geschickt und ebenfalls im Jahr 2020 dem Grossen Rat zum Beschluss vorgelegt. Falls die Limmattalbahn nicht realisiert wird, wird die Hochbrücke nicht umgenutzt.
• Neue MIV-Limmatbrücke zwischen Baden und Wettingen: Bei Umnutzung der Hochbrücke beziehungsweise bei Inbetriebnahme der Limmattalbahn bis Baden ist die Realisierung einer neuen Limmatbrücke für den MIV aus kantonaler Sicht notwendig. Weil dazu noch weitere Abklärungen nötig sind, bleibt diese Brücke im Richtplan vorerst auf der Stufe Zwischenergebnis.
• Massnahmen im Verkehrs- und Mobilitätsmanagement.
• Massnahmen zur Optimierung und Weiterentwicklung des bestehenden Kantonsstrassennetzes.
• Ausbau und Attraktivieren des Fuss- und Velowegnetzes durch konsequente Netzplanung und breitere Velowege. Ergänzung des Netzes um das neue Element Velovorzugsrouten: Von Neuenhof über Baden, Siggenthal, Turgi bis Brugg-Windisch sowie von Baden-Zentrum bis Dättwil.
• Angebotssteigerung im öffentlichen Verkehr gemäss Bahn-Ausbauschritte STEP und darauf abgestimmte Buskonzepte.
• Potential für die Aufwertung des Stadt- und Freiraums.

Raum Siggenthal: zusätzliche Massnahmen
Ein besonderes Augenmerk richtet das rGVK OASE auf den Raum Siggenthal (Ober- und Untersiggenthal, Turgi, Freienwil). Hier sind folgende Massnahmen vorgesehen:
• Unmittelbar nach der Festsetzung des rGVK OASE im Richtplan werden parallel zur Projektierung des Tunnels der Zentrumsentlastung in Baden und in Abstimmung mit der Erhaltungsplanung der Kantonsstrassen auch die Ortsdurchfahrten von Obersiggenthal und Untersiggenthal überprüft und weiterentwickelt. Bei Widersprüchen, die während der Projektierungsphase auftauchen, sind weitere Massnahmen (Lenkung, Infrastruktur) vorzusehen.
• Massnahmen im Verkehrsmanagement: Die Verkehrsbelastung im Siggenthal soll mit einer gross- und kleinräumigen Verkehrslenkung und der Aufwertung der Ortsdurchfahrten von Obersiggenthal und Untersiggenthal auf dem heutigen Niveau plafoniert werden.
• Ausbau und Attraktivieren des Fuss- und Velowegnetzes durch konsequente Netzplanung und breitere Velowege. Ergänzung des Netzes um das neue Element Velovorzugsrouten: Von Neuenhof über Baden, Siggenthal, Turgi bis Brugg-Windisch sowie von Baden-Zentrum bis Dättwil.
• Angebotssteigerung im öffentlichen Verkehr: Taktverdichtungen Bus bei entsprechender Nachfrage sowohl werktags als auch am Wochenende. Es ist auch eine neue Buslinie von Obersiggenthal zum Bahnhof Turgi denkbar.

Mitwirkung und weiteres Vorgehen
Die öffentliche Anhörung zur Richtplananpassung rGVK OASE auf Stufe Festsetzung dauert vom 18. Oktober 2019 bis am 17. Januar 2020. Das BVU führt Ende Oktober und Anfang November 2019 in den drei OASE-Regionen öffentliche Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung durch. Gegen Ende 2020 soll das Dossier «Richtplananpassung OASE – Regionales Gesamtverkehrskonzept Ostaargau» dem Grossen Rat für den Eintrag auf Stufe Festsetzung im Richtplan vorgelegt werden.
Alle Informationen zur Anhörung und zu den öffentlichen Informationsveranstaltungen: www.ag.ch/oase

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