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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch 

Auge (Folge 3)
Augenerkrankungen, Augenbeschwerden
Ab dieser Folge gehen wir auf diverse Augen-Erkrankungen und/oder -Beschwerden ein. Aus aktuellem Grund beginnen wir mit den allergischen Augenbeschwerden.
Allergische Bindehautentzündung / Konjunktivitis
Es grünt und blüht und die Augen beginnen zu tränen und zu jucken. Sie sind gerötet und geschwollen. In den meisten Fällen ist auch die Nase betroffen. Sie tropft (ein dünner, durchsichtiger Schleim: meist wie «Wasser»), juckt und es «quält» die Betroffenen ein zum Teil heftiger Nies­reiz. Je nach Person und Ausprägung ist das eine oder andere Symptom häufiger und/oder heftiger. Eine ganzjährige allergische Reaktion ist auf Hausstaubmilben, Katzen und andere Allergene zu beobachten. Unter anderen Allergenen finden sich auch Kosmetika, Medikamente oder Sonnencremes, um nur einige zu nennen.
Im Körper passiert dabei folgendes: Unser Immunsystem reagiert auf vermeintlich gefährliche «Teile» (z.B. Viren/Bakterien) mit einer Antikörper-Bildung. Es handelt sich dabei um das Immunoglobulin E kurz IgE. Letzteres vermittelt eine Ausschüttung von sogenannten Entzündungsmedia­toren. (Das sind Stoffe, die eine lokale Entzündung hervorrufen und weitere Abwehrzellen anlocken.) Der wichtigste ist das Histamin (ausgeschüttet aus Mastzellen und Basophilen). Es löst eine Gefässerweiterung aus, lässt «Flüssigkeit» ins Gewebe austreten (= Schwellung) und führt zu Juckreiz.
Bei einem erstmaligen Auftreten sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, um andere ähnliche Augenbeschwerden auszuschliessen. Da kommen andere Binde­haut­entzündungen oder trockene Augen, Lidrandentzündungen oder Ähnliches in Frage. Eine allgemeine Allergieabklärung ist ebenfalls wichtig, da eine Asthmaentwicklung aus einem Heuschnupfen sehr häufig ist, eine sogenannte Etagenverschiebung.
Was dagegen tun? (Tipps gelten für alle allergischen Erkrankungen)
Wie immer, die Auslöser so gut wie möglich meiden und oder die «Einwirkdauer» verkürzen.
Die Wäsche (Bettwäsche, Kleider, Handtücher etc.) nicht draussen trocknen lassen. Die getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufbewahren. Das Schlafzimmer über die Türe lüften, nicht über das Fenster oder Pollenfilter installieren. Abends die Haare waschen. Die Nase spülen. In der ganz schlimmen Zeit die Aus­senaktivitäten minimieren und oder anpassen (Wassersport ist weniger pollenbehaftet). Eine Pollenprognose ist als App verfügbar und hilft dabei. Mittels einer gutsitzenden Sonnenbrille die Augen vor dem grellen Licht und Zugluft schützen. Möglichst nicht die Augen reiben, sie auswaschen oder mit kühlenden Kompressen erleichtern. (Das anschliessende Pflegen mit einer guten Creme, die für die empfindliche Partie um die Augen geeignet ist, nicht vergessen.) Im Auto, beim Staubsauger etc. die Filter regelmässig wechseln und/oder durch besser geeignete ersetzen.
Medikamentös:
Augentropfen, sie werden je nach Präparat zwei- bis viermal täglich in beide Augen appliziert. Innerlich angewendete Präparate helfen zusätzlich gegen andere Beschwerden, können aber z.T. unerwünschte Wirkungen (Müdigkeit) machen.
Es gibt rezeptpflichtige Präparate, sie sind nur nach ärztlicher Verordnung in den Apotheken erhältlich und «freiverkäufliche». Manche enthalten u.a. als Wirkstoff einen sogenannten Vasokonstriktor. Er bewirkt ein Zusammenziehen der Äderchen mit einer darauffolgenden Abschwellung. Ihre Anwendungsdauer ist auf eine Woche begrenzt. Daher sind sie bei diesen Beschwerden zu meiden. Der Grund dafür liegt im Austrocknen der Schleimhäute. Zu empfehlen sind diejenigen, die Substanzen (natürliche und chemische) enthalten, die z.B. die Mastzellen stabilisieren, befeuchten, pflegen und schützen. Lassen Sie sich beraten und bleiben Sie gesund
Ihr Team der Vinzenz Apotheke

Für Fragen sind wir immer für Sie da.
Lassen Sie sich von uns beraten: vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheit

Von Claus Pfisterer, Rheinfelden

Von Michael Derrer, Unternehmer und Hochschuldozent, Rheinfelden

Von Stephan Kaiser, Rheinfelden

Von Fritz Winkler, Frick

Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Globale Mindeststeuer für Unternehmen
Nach Jahren stockender Verhandlungen haben sich die G7-Staaten vor zehn Tagen auf eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent für weltweit agierende Grosskonzerne geeinigt. Ob die Pläne auch umgesetzt werden, ist noch offen.
«Wir wollen ein faires Steuersystem, eines, wo jeder seinen fairen Anteil zahlt.» Vordergründig ein gutes Argument, nur: Was heisst fair? Wer bestimmt was fair ist? Und wird das Steuersystem tatsächlich fairer, wenn der Steuerwettbewerb reduziert oder gar komplett eliminiert wird?

Viele Staaten sind überschuldet
Dass gerade jetzt diese Pläne Schub bekommen, hat vermutlich andere Gründe. Viele Länder sind bis über beide Ohren verschuldet. Bereits vor Corona erreichten die Staatsschulden in vielen Ländern ungemütliche Niveaus. Corona taugt, nicht ganz überraschend, nun natürlich als gutes Feigenblatt, pardon Grund, um die Steuereinnahmen zu erhöhen.
Bisher wurden die neuen Schulden mehr oder weniger unverblümt von den Zentralbanken finanziert und damit das Verbot der Staatsfinanzierung verletzt. Langfristig müssen diese Schulden entweder abgeschrieben oder durch erhöhtes Steueraufkommen reduziert werden. Weitere Möglichkeiten wären Weginflationierung oder im Optimalfall besseres wirtschaftliches Wachstum.

Ist Wettbewerb nur bei Unternehmen gut, nicht aber bei Staaten?
Wettbewerb ist ein Begriff und Wert, der es in der heutigen Zeit schwer hat. Wettbewerb ist ja zuallererst unbequem. Jeder Marktteilnehmer ist gezwungen, sich immer und immer wieder zu verbessern. Das ist aber gerade der Grund, dass für das System der Wettbewerb langfristig ein Vorteil ist: Ein bequemer, träger und ineffizienter Teilnehmer wird aus dem Markt gedrängt, ein flexibler, effizienter setzt sich durch. Ohne Wettbewerb fehlt dieser Druck zur Verbesserung. Es macht deshalb durchaus Sinn, dass viele Staaten Gesetze gegen die Bildung von Oligopolen und Kartellabsprachen haben.
Ähnlich lässt es sich beim Wettbewerb unter den Staaten argumentieren. Ohne Steuerwettbewerb fällt ein Druck auf die Staaten weg, sich effizient und günstig im Dienste für die Bürger zu organisieren.

Manche Politiker wollen vollständige Eliminierung des Steuerwettbewerbs
Auch beim Wettbewerb gibt es ein «Zuviel», wo er ruinös und unfair wirkt. Gewisse Regeln dagegen sind durchaus sinnvoll. Dass es vielen Politikern aber nicht nur um die Eindämmung von Exzessen geht, sondern um die weitgehende Eliminierung von Steuerwettbewerb generell zu Gunsten höherer Steuereinnahmen, zeigt die vermutlich ehrliche, wenn auch etwas unbedachte Aussage des französischen Finanzministers Bruno Le Maire: «Das ist ein Anfangspunkt und in den kommenden Monaten werden wir uns dafür einsetzen, dass die Mindeststeuer so hoch wie möglich ist.»

Andere Standortfaktoren
Wird der wichtige Standortfaktor Steuerwettbewerb zurückgebunden, werden andere Faktoren für die Unternehmen wichtiger. Als positive Punkte, die die Schweiz dazu in die Wegschale werfen kann, hat Finanzminister Ueli Maurer den Zugang zu qualifiziertem Personal, einen liberalen Arbeitsmarkt, ein innovationsfreundliches Umfeld, politische Stabilität und die hohe Lebensqualität genannt.

Neue Steuer am Ort des Konsumenten
Gemäss einem zweiten Plan der G7 sollen Konzerne mit einer Gewinnmarge von mehr als zehn Prozent künftig auch dort steuerpflichtig werden, wo sie ihre Umsätze machen. Die über diese Marge hinausgehenden Gewinne sollen zu 20 Prozent in den jeweiligen Ländern versteuert werden. Dieser zweite Teil der geplanten Änderungen dürfte für die Schweiz problematischer sein als die Mindestbesteuerung, da Grosskonzerne wie Nestlé, Roche und Novartis einen Grossteil des Umsatzes im Ausland erzielen.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Von Franz Meier, Stein

Von Michael Derrer, «Mehr Farbe für Rheinfelden», Tel. 0793202152,

Von Michael Derrer, Rheinfelden

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