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Von Herbert Lützelschwab, Zeiningen

Von Werner Meier, Zeiningen

Christoph Zehnder, eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch
Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

EZB und Inflationsbekämpfung? Fehlanzeige!
Die EZB fährt mit ihrer Strategie zusehends «an die Wand». Die Inflation beträgt mittlerweile mehr als 8%, doch die EZB konnte sich immer noch nicht zum Bekämpfen der Inflation bekennen. Sie verliert jegliche Glaubwürdigkeit als Zentralbank. Erst per Ende Juni sollen die Anleihekäufe wenigstens auslaufen und so keine weitere Liquidität in den Markt gedrängt werden und erst im Juli sollen die Zinsen um ein Minischrittchen von 0,25% erhöht werden. Zinsen um den Nullpunkt und Inflation bei 8%? Wo haben wir doch gleich bei Erdogan immer den Kopf geschüttelt? Richtig, bei seiner eigentümlichen Geldpolitik.

Die SNB erhöht ihren Leitzins auf -0,25%
Das inflationäre Umfeld in der Schweiz ist dazu im Vergleich schon fast angenehm. Zwar stieg die Inflation ebenfalls ungewohnt stark an, liegt aber mit knapp 3% doch deutlich tiefer. Im Vorfeld der geldpolitischen Lagebeurteilung der SNB erwarteten denn auch die meisten Experten, dass die SNB nichts am Leitzins ändern und sich weiter hinter der EZB verstecken werde. Doch sie irrten. Die SNB entschied sich am vergangenen Donnerstag, erstmals seit 15 Jahren ihren Leitzins zu erhöhen und dies gleich um 0,5%. Neu steht der SNB-Leitzins damit bei -0,25%.

Gratulation an die SNB…
Der SNB gebührt für diesen Entscheid ein Lob. Sie hat sich aus dem gefährlichen Fahrwasser der EZB hinausgewagt und versucht mit ihrem Entscheid, verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Sie hat sich dem riesigen Druck der hyperexpansiven «laissez-faire»-Geldpolitik der letzten Jahre endlich verweigert und das Richtige getan. Das geldpolitische Ziel der SNB lautet Preisstabilität, was sie mit einem Anstieg der Konsumentenpreise von weniger als 2% pro Jahr gleichsetzt. Wie erwähnt stehen wir aktuell bei knapp 3% (Tendenz steigend), somit war es höchste Zeit zu reagieren. Die SNB konnte ausserdem das für sie im Moment einigermassen angenehme Devisenumfeld nutzen. Der USD ist derzeit recht stark bzw. der CHF nicht mehr allzu stark. Das gibt Luft für einen mit höheren Zinsen leicht ansteigenden CHF. Dies wiederum hilft gegen die so genannte «importierte Inflation».

… es bleiben ihr aber noch Herkules-Aufgaben
Die SNB dürfte mit ihren Massnahmen noch lange nicht fertig sein. Der Leitzins liegt immer noch im Minus. -0,25% vs. knapp 3% Inflation: auch die SNB ist noch meilenweit weg von einer restriktiven Geldpolitik. Den noch längeren Weg hat die SNB allerdings bei einer anderen Pendenz vor sich. Die seit der Finanzkrise explodierte Bilanzsumme ist im Vergleich zur Wirtschaftsleistung so gross wie bei keiner anderen Zentralbank. Die Rückführung auf ein «vernünftiges Niveau» dürfte nicht so einfach und schnell zu bewerkstelligen sein. Aber auch hier gilt die Weisheit von Konfuzius: Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Von Jürg Keller, Rheinfelden – Antwort zum Leserbrief von Beat Fischler, Wallbach, vom 9. Juni

Margrit Schmidlin
lic. phil. Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
Oekum. Paarberatung Bezirke Brugg Laufenburg Rheinfelden
www.oekberatung.ch

Heilsame Berührungen
Die meisten Menschen mögen es eigentlich ganz gerne, wenn sie respekt- und liebevoll berührt, umarmt werden, mögen das Kuscheln und das Anlehnen an einen anderen Menschen.
Kinder suchen und brauchen die körperliche Nähe zu den Eltern und Geschwistern, da finden sie Geborgenheit, Sicherheit, Beruhigung, Trost und Entspannung. Diesen Effekt hätten körperliche Berührungen auch noch bei Erwachsenen, jedoch wird es in der Pubertät «uncool», weiterhin den Körperkontakt zu den Eltern zu suchen. Ab diesem Zeitpunkt werden Berührungen mit anderen Menschen eher in einen sexualisierten Zusammenhang gestellt: Was will der oder die von mir, wenn er/sie mich berührt? Ist er schwul, sie lesbisch, wenn er/sie mich umarmt? Im Erwachsenenalter bleiben dann noch kurze Umarmungen innerhalb der Familie oder im Freundeskreis möglich; längere oder andere Formen der Berührungen werden in eine Partnerschaft verbannt oder stehen im klar definierten Rahmen einer beruflichen Tätigkeit (Physiotherapie, Masseurin, Coiffeur, Spitex, Pflege, Sexarbeiter:innen etc.). So bezahlen Erwachsene das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt, nach Geborgenheit, Trost, Sicherheit und Nähe häufig mit dem Preis der Sexualität. Sicher ist Sex die intensivste und intimste Form von körperlicher Nähe, jedoch darf die Frage erlaubt sein, ob es nicht auch mehr andere menschliche Berührungen geben sollte oder könnte, ohne dass wir dabei an Grenzüberschreitungen und an Sex denken müssen.
Studien zeigen nämlich, dass Berührungen nicht nur emotional, sondern auch körperlich heilsam sind: Bereits nach kurzer Zeit einer liebevollen Berührung oder Umarmung schüttet der Körper Glückshormone aus. So wird zum Beispiel Angst reduziert, Menschen können sich besser beruhigen und entspannen, Stress wird abgebaut, sogar Wunden können schneller heilen und man erholt sich nach einer Operation im Spital besser. Und Menschen, die in funktionierenden Beziehungen leben, sind allgemein gesünder und leben länger.
Auf der anderen Seite steht die körperliche Integrität, die gewahrt werden muss: Nicht umsonst sind tätliche Angriffe und Übergriffe, auch in der Ehe, strafbare Handlungen. Spätestens die «Me-too-Bewegung» hat die Diskussion neu entflammt, wo sexuelle Übergriffe beginnen, und das Bewusstsein geschärft, wie problematisch und schädigend unerwünschte und grenzüberschreitende Berührungen sind. Jemanden zu berühren oder berührt zu werden, ist also eine sehr heikle Sache. Jede/r hat dabei seine/ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen, die es zu respektieren gilt.
Den Ausweg aus diesem Dilemma sehe ich darin, dass wir uns dort, wo es unser Rahmen erlaubt, wieder mehr und bewusster berühren; sei es eine Umarmung zur Begrüssung und zum Abschied, eine kurze Berührung am Arm oder an der Schulter während eines Gespräches, sich beim Spaziergang an den Händen zu halten oder sich unterzuhaken – ganz ohne Hintergedanken, sondern um zu zeigen: Ich mag dich, ich verstehe dich, ich bin für dich da. Es kann so viel sagen, wo Worte manchmal fehlen, und kann so viel Gutes bewirken.
Die Massnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie haben uns das Bewusstsein für Nähe und Distanz sowieso schon nahegelegt. Vermutlich wurde uns dabei auch bewusster, welchen Stellenwert wir selbst den Berührungen geben. Nutzen wir doch dieses Bewusstsein dafür, das Geschenk des Berührens und Gehaltenwerdens zu schätzen und dort wieder vermehrt zur Anwendung zu bringen, wo wir es geniessen können.

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.oekberatung.ch

Von Peter Koller, IG Rheinfelden-5G

Von Beat Fischler, Wallbach

Von Gian Winkler, Verein Fürenand Wölflinswil und Oberhof

ass. iur. Aysel Mermer
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
www.advokatur-trias.ch

Stillende Mütter und ihre Rechte
Oft ist berufstätigen Frauen nicht bewusst, welche Rechte ihnen zustehen, wenn sie nach der Schwangerschaft wieder in den Berufsalltag einsteigen. Insbesondere haben stillende Mütter damit zu kämpfen, dass sie nicht wissen, ob und wo sie ihr Kind stillen dürfen. Es stellt sich also die Frage: Dürfen stillende Mütter während ihrer Arbeitszeit ihr Kind stillen?
Laut dem Schweizer Arbeitsgesetz und den Verordnungen dazu hat eine Mutter das Recht, ihr Kind während ihrer Arbeitszeit zu stillen und sie ist zudem berechtigt, die Anrechnung dieser Zeit als bezahlte Arbeitszeit zu verlangen und zwar wie folgt:
– bei einer täglichen Arbeitszeit von bis zu 4 Stunden: mindestens 30 Minuten.
– bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 4 Stunden: mindestens 60 Minuten.
– bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 7 Stunden: mindestens 90 Minuten.
Angestellte der öffentlichen Verwaltung unterstehen nicht dem Arbeitsgesetz.
Stillende Mütter dürfen das Kind sowohl in den Räumlichkeiten des Betriebes als auch ausserhalb stillen. Zu diesem Zwecke können sie vom Arbeitgeber verlangen, dass dieser ihnen einen geeigneten Raum mit entsprechender Möblierung zur Verfügung stellt. Stillende Mütter haben auch das Recht, diese Stillzeiten nach den Bedürfnissen des Kindes zu beziehen.
Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin abzusprechen. Die Unterstützung durch den Betrieb ist wichtig. Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne juristisch bei. Sie können sich auch bei der Mütter- und Väterberatung, Ihrer Kinderärztin oder Hebamme informieren.

Schriftliche Fragen richten Sie bitte an:
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